Faszination RSG

Rhythmische Sportgymnastik: das ist eine faszinierende Sportart. Schön anzusehen. Als Außenstehender bekommt man allein vom zuschauen Gelenksschmerzen. Bei den Mädels allerdings sieht es alles so einfach aus.

Viele verschiedene Sprünge gepaart mit anmutiger Musik und Bewegungen ohne Handgerät oder mit Ball, Keule, Band, Seil oder Reifen. Es ist alles ein perfektes Timing in jeder vorgeturnten Übung. Unglaublich wie sicher alles fast wie von allein den Weg zurück in die Hände findet. Stunden um Stunden, 3 x in der Woche wird jede Übung immer wieder trainiert, um im Wettkampf bestehen zu können.

Beim WSV wird nicht nur im Leistungsbereich trainiert, sondern besonders ist die Breitensport-RSG-Gruppe zu nennen. Über 70 junge Mädels haben Spaß daran ihren Körper auf eine ansehnliche Art und Weise fit und beweglich zu halten. Hier finden keine Wettkämpfe statt.

Diese sind den über 20 jungen Mädels und jungen Frauen im WSV vorbehalten. Hier gibt es kein: ach heute habe ich keine Lust oder mache etwas anderes was mal mehr Spaß macht. Denn 3 x wöchentlich treffen sich die Walddörferinnen, um im harten Trainingsalltag unter der Leitung von den beiden Trainerinnen Sylvia Lopatta und Jessica Krüger, alles einzuüben was wichtig für den Wettkampf ist. Diese Beharrlichkeit hat die RSG Gruppe vom WSV zu einer der Besten im Hamburger Stadtgebiet werden lassen.

Schaut man auf die Erfolge im Jahr 2016 zurück, dann haben die beiden wahrlich vieles richtig gemacht. Immer wieder stehen Sportlerinnen des WSV auf dem Treppchen, oftmals gleich mehrere auf einmal. Erfolge von den kleinsten bis zu den größten Gymnastinnen lassen ganze Bücher füllen, es wäre abendfüllend diese alle auf zu zählen. Für diese Sportart wird sehr viel Zeit aufgewendet, um am Ende in sehr kurzer Zeit zu zeigen was man gelernt hat.

Nur durch das engagierte Miteinander der Trainer, Eltern und Turnerinnen lassen sich solch herausragende Events wie der North Star Cup jedes Jahr durchführen. Viel Organisation im Vorfeld lassen die ein oder andere Stunde ins Land ziehen, um am Ende der Veranstaltung in viele glückliche Gesichter zu schauen. Allein das ist eine große Motivation, um sich auf das Wettkampfjahr 2017 zu freuen.